Wir suchen: Reinigungskraft

für das Münster St. Maria und Markus auf der Insel Reichenau

Die Röm.-kath. Kirchengemeinde Konstanz sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt Reinigungskraft (m/w/d) für das Münster St. Maria und Markus
auf der Insel Reichenau mit einem Beschäftigungsumfang von 4,0 Wochenstunden (10,13%). 
Die Stelle ist unbefristet. 
 
 
 

Zu Ihren Aufgaben gehört die Reinigung des historischen Kirchenraums sowie der Schatzkammer, die zahlreiche Reliquienschreine und weitere Kultgegenstände aus dem 5. bis 18. Jahrhundert beherbergt.  Sie arbeiten gemeinsam mit einer erfahrenen Reinigungskraft im Team  Die Arbeitszeit kann nach Absprache flexibel gelegt werden. Die Vergütung erfolgt in Entgeltgruppe 1 AVO (in Anlehnung an TV-L), eine Kinderzulage, Hansefit und Jobticket sind Benefits, die wir Ihnen gerne anbieten.    
Wir erwarten ein hohes Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft sich auf  die Besonderheiten des historisch und kulturell wertvollen Einsatzortes einzulassen.  Die Identifikation mit Zielen und Werten der katholischen Kirche setzen wir voraus.    
Für Fragen und bei Interesse an der Stelle wenden Sie sich gerne an Fr. Ruch (Verwaltungsbeauftragte) unter 0152 07823577.  Ihre Bewerbung richten Sie bitte an info@kirchengemeinde-reichenau.de
 
Datei zum Downloaden

Einfach kirchlich heiraten
Planen Sie jetzt ihre kirchliche Trauung!

Meldungen der Erzdiözese
Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Gargolien

Wir kennen unzählige von ihnen und haben sie auch schon oft gesehen. Von alten gotischen Kathedralen blicken sie auf die Menschen in Form von Wasserspeiern, Brüstungen und als Zierwerk herab. Sie haben unterschiedliche Formen und Gestalten, mal halb Mensch, halb Tier, mal Teufel, mal mit einer dämonischen Fratze, mit Flügeln und aufgerissenen Mündern, zähnefletschend und scheinbar laut schreiend. Die Rede ist von Gargolien, die heute zwar beliebte Fotomotive sind, aber warum es sie gibt, ist weniger bekannt. Wir wundern uns darüber, was diese Früchte des Aberglaubens an einer Kirche verloren haben. Und in der Autobahnkirche taucht mindestens eine von diesen Gestalten in der Krypta auf. Grund genug, um über dieses Relikt abendländischer Geistesgeschichte nachzudenken. 
Die Menschen im Mittelalter und in der frühen Neuzeit hatten vor ihrer Umwelt Angst. Der Teufel trieb sein Unwesen, man musste sich hüten, nicht in seine Fänge zu geraten. Dämonen waren überall. Hinter jeder Ecke konnte der Verführer lauern und locken oder erschrecken. Göttliche Mächte standen mit den bösen in einem ständigen Kampf, die Seelen der Menschen sollten die Beute sein, das Leben der Menschen war der Kampfplatz.