Maria Hilf
Die Pfarrei Maria Hilfe der Christen wurde am 01. August 1963 aus Teilen der beiden Pfarrgemeinden St. Georg Allmannsdorf und St. Gebhard Petershausen errichtet.
Im Jahre 1967 wurde dann auch die neue Kirche fertiggestellt. Schon bald erregte die für die damalige Zeit ungewöhnliche Architektur Aufsehen.
Durch die Liturgiereform nach dem II. Vatikanischen Konzil rückte der Gedanke stärker in den Mittelpunkt, dass das ganze Volk sich versammelt, um mit dem Priester gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Das bedeutete für den Architekten Franz Hitzel, ebenfalls ein Umdenken. Anstatt der üblichen Langform orientierte er sich an der Urform jeder Versammlung, der Kreisform.
Die heutige Maria-Hilf-Kirche ist ein sechseckiger Bau, dessen Wände fast nur aus farbigem Glas gestaltet sind. Auf der Südseite ist ebenfalls mit farbigen Glasbausteinen der Kreuzweg gestaltet.
Schaut der Betrachter nach oben, entdeckt er den strahlenförmig und zur Mitte hin offenen Baldachin. Steht die Sonne im Zenit wird durch die Öffnung der Altar angestrahlt, um den unten die Kirchenbänke und die Sedilien sich kreisförmig gruppieren.
