Personalveränderung im Pastoralkollegium der Pfarrei

Abschied von Pater Vigil zum September 2026

Im September verlässt Pater Vigil Anto Soosai Manickam MMI die Kirchengemeinde Konstanz und wechselt als Kooperator nach Kirchzarten in die dortige Pfarrei und Kirchengemeinde Hochschwarzwald. Da er nach bestandenem Pfarrexamen die erforderlichen Voraussetzungen zur Übernahme dieser Aufgabe erfüllt, hat ihn die Personalabteilung im Erzb. Ordinariat für die Besetzung dieser Kooperatorenstelle vorgesehen. Seine Verabschiedung verbinden wir mit der Feier der Vorabendmesse am Samstag, den 01. August 2026, um 17.00 Uhr in St. Georg Allmannsdorf und laden dazu die Gläubigen herzlich ein! Zugleich verbinden wir unseren Dank für das Wirken von Pater Vigil und wünschen ihm für seine neue Aufgabe alles erdenklich Gute und Gottes Segen!
Die durch diesen Wechsel im Personalplan frei werdende Stelle übernimmt der hier in den Gemeinden bereits tätige Pater Antony Sagaya Raj Pancras MMI, der momentan als Ordenspriester der Weltkirche die entsprechenden Ausbildungselemente für unser Erzbistum absolviert und seinen priesterlichen Dienst hier in der Pfarrei Hl. Dreifaltigkeit weiter fortsetzen wird. Für diese Bereitschaft danken wir ihm und erbitten ihm Kraft und Segen für seinen Dienst.

Einfach kirchlich heiraten
Planen Sie jetzt ihre kirchliche Trauung!

Meldungen der Erzdiözese
Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Gargolien

Wir kennen unzählige von ihnen und haben sie auch schon oft gesehen. Von alten gotischen Kathedralen blicken sie auf die Menschen in Form von Wasserspeiern, Brüstungen und als Zierwerk herab. Sie haben unterschiedliche Formen und Gestalten, mal halb Mensch, halb Tier, mal Teufel, mal mit einer dämonischen Fratze, mit Flügeln und aufgerissenen Mündern, zähnefletschend und scheinbar laut schreiend. Die Rede ist von Gargolien, die heute zwar beliebte Fotomotive sind, aber warum es sie gibt, ist weniger bekannt. Wir wundern uns darüber, was diese Früchte des Aberglaubens an einer Kirche verloren haben. Und in der Autobahnkirche taucht mindestens eine von diesen Gestalten in der Krypta auf. Grund genug, um über dieses Relikt abendländischer Geistesgeschichte nachzudenken. 
Die Menschen im Mittelalter und in der frühen Neuzeit hatten vor ihrer Umwelt Angst. Der Teufel trieb sein Unwesen, man musste sich hüten, nicht in seine Fänge zu geraten. Dämonen waren überall. Hinter jeder Ecke konnte der Verführer lauern und locken oder erschrecken. Göttliche Mächte standen mit den bösen in einem ständigen Kampf, die Seelen der Menschen sollten die Beute sein, das Leben der Menschen war der Kampfplatz.