Erzdiözese fördert Studierende verschiedener Fachbereiche

13.05.2026 | Studienförderung als kirchlicher Auftrag - Überzeugende Bewerbungen in der Auswahl

Freiburg. 13 Studierende erhalten im kommenden Studienjahr ein Stipendium der Erzbischöflichen Studienstiftung Albertus-Magnus und Hildegardis-Verein. Wie das Erzbischöfliche Ordinariat am Mittwoch (13.05.) mitteilte, stellt die Erzdiözese damit zur Studienförderung knapp 32.000 Euro bereit. „Wir freuen uns in diesem Jahr über eine Vielzahl an überzeugenden Bewerbungen“, sagte Dr. Miriam Münch, Leiterin des Referats Hochschulen, Hochschulpastoral und Studienbegleitung Lehramtsstudierende im Erzbischöflichen Ordinariat Freiburg. 
 
„Besonders auffällig war dieses Jahr, dass fast alle Bewerberinnen und Bewerber mehrfach engagiert sind. Das heißt, sie üben kirchliche Ehrenämter aus, z.B. in den neu gegründeten Pfarreiräten der Großpfarreien oder im Umfeld ihrer Hochschulgemeinde oder ihres Studierendenwohnheims und sind darüber hinaus z.B. bei der Feuerwehr, als Übungsleiterinnen im Sportverein oder im Musikverein, Chor oder Orchester oder als Organisten aktiv. Mit der Förderung für die letzten beiden Studiensemester erkennen wir dieses Engagement an – und schaffen einen finanziellen Freiraum, damit sich die Studierenden auf ihre Bachelor- oder Masterarbeit konzentrieren können“, sagte Dr. Miriam Münch.
 
Die Studienstiftung der Erzdiözese Freiburg (Albertus-Magnus- und Hildegardis-Verein) vergibt in diesem Jahr fünf Stipendien an Studierende aus Freiburg, vier Stipendien an Studierende aus Mannheim, zwei Stipendien an Studierende aus Heidelberg und je ein Stipendium an Studierende aus Karlsruhe und Konstanz. Die Bandbreite der Studienfächer reicht in diesem Jahr von Humanmedizin über Physik, Chemie, Mathematik und Molekulare Biotechnologie bis zu Management und Lehramtsstudierenden.
 
„Viele Stipendiatinnen und Stipendiaten treiben die Themen soziale Gerechtigkeit und Inklusion, also die Frage nach einer Gesellschaft, die alle beteiligt und niemand zurücklässt. Und sie bringen sich in ihrer Freizeit konkret in Initiativen ein, die sich dafür einsetzen. Diese Lebensläufe junger Menschen machen Hoffnung für die Zukunft und widersprechen dem Bild einer Generation, die angeblich nur um sich selbst kreist, ganz entschieden“, sagte Dr. Miriam Münch.
 
Zusätzlich schlägt der Vorstand des Albertus-Magnus- und Hildegardis-Vereins drei Studierende der Theologie oder Religionspädagogik zur Förderung aus Mitteln der diözesanen Erzbischof Hermann Stiftung vor (insgesamt 13.600 Euro). Sie studieren an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Master of Education und erhalten eine Förderung, um das Fach Katholische Theologie als Drittfach abschließen zu können. 

Förderung oft besonders wichtig in Abschlussphase des Studiums

Um ein Stipendium können sich Studierende aller Fachrichtungen aus allen Hochschulen im Gebiet der Erzdiözese bewerben. Interessierte können sich an die Hochschulgemeinden vor Ort wenden. Bewerbungsschluss für das Verfahren im nächsten Jahr ist der 31.3.2027. Aktuelle Informationen finden Sie hier.
 
(kas)
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Der ausgebrannte Prophet

Der Prophet Elia kann nicht mehr, er ist lebensmüde, ausgelaugt. Er ist mit seinem Auftrag an die Grenzen gegangen und ist ausgebrannt. Der Tod ist der einzige Ausweg, den er für sich noch sieht. So provoziert er seine Ermordung, er kann sich nicht selbst töten. Durch seine prophetische Tätigkeit hat er sich unbeliebt gemacht und viel Unmut auf sich gezogen. Aber was ist aus seinem Selbstvertrauen geworden? Elia ist immer sehr selbstbewusst aufgetreten und hat sich gegen König Ahab, Königin Isebel und die Priesterschaft am Tempel gestellt. Er war sich bewusst, dass er den Finger in offene Wunden legen wird und er hat das ja auch getan. Er wurde deshalb verfolgt, erhielt Morddrohungen, wurde gesellschaftlich geächtet. Nach heutigen Maßstäben ein Mobbing-Opfer par excellence. Aber das hatte er sich ja selbst zuzuschreiben. Jetzt wurde es ihm aber zuviel. Er will nur noch sterben.