Amtseinführung von Bischof Christian Würtz in Eichstätt

21.07.2026 | Feierlicher Gottesdienst im Eichstätter Dom am 4. Oktober

Freiburg / Eichstätt. Der Termin für den Wechsel von Weihbischof Dr. Dr. Christian Würtz in das Bistum Eichstätt steht fest: Der bisherige Freiburger Weihbischof wird am Sonntag, 4. Oktober, offiziell in sein neues Amt als 83. Bischof von Eichstätt eingeführt. Der feierliche Gottesdienst im Eichstätter Dom beginnt um 13:30 Uhr. Mit der Eucharistiefeier übernimmt Christian Würtz, der seit 2019 als Weihbischof in der Erzdiözese Freiburg gewirkt hat, offiziell die Leitung des bayerischen Bistums. Zu der feierlichen Amtseinführung werden zahlreiche Gäste aus Kirche, Politik und Gesellschaft sowie Gläubige aus beiden Diözesen erwartet.
 
Der Gottesdienst wird live im Bayerischen Rundfunk (BR) sowie online übertragen.
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Der Schriftgelehrte

 
So sehen Menschen aus, die von sich überzeugt sind. Profiliert, mit einem ausdrucksstarken Gesicht, ihre Standfestigkeit und Meinungsstärke ist ihnen ins Gesicht geschrieben. Um wen es sich handelt, ist nicht erkennbar, aber es muss ein führender Vertreter seines Volkes sein, einer, der Bescheid weiß und der etwas zu sagen hat. Seine Haartracht lässt auf einen besonderen Berufsstand schließen, er ist mit all seiner Autorität sichtbar für seine Mitmenschen. Er ist aus der Masse hervorgehoben. Es könnte ein Schriftgelehrter sein, wie sie in der Heiligen Schrift öfters beschrieben werden. 
Er ist ein Vertreter der vorherrschenden Religion. Natürlich hat er Einfluss und kennt seine Rechte und Pflichten. Er kennt sie so gut, dass er sie anderen vorschreiben und deren Einhaltung kontrollieren kann. Er ist gebildet, er kann lesen und schreiben, was ihn zu der damaligen Zeit schon aus der Masse hervorhebt. Er macht alles richtig und sieht sich selbst über allen anderen Menschen stehen. Er tritt arrogant und selbstzufrieden auf, er hat die Erlösung schon so gut wie sicher in der Tasche, weil er die Gebote kennt und buchstabengetreu befolgt.